Vergangene Exkursionen der AGiBB

2017

Busexkursion zum Freilichtmuseum Groß Raden in Mecklenburg

Sonntag, den 24. September

Die Slawenburg von Groß Raden bei Sternberg liegt auf einer Halbinsel in einem klei­nen See und wurde in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts untersucht. Ne­ben den Resten der Befestigungsanlage aus dem 9./10. Jh. kam ein slawischer Tem­pel­ort als besonderer Befund zutage. Heute sind die kreisrunde Burgwallanlage, der Tem­pelort sowie ein Slawendorf in rekonstruierter Form zu besichtigen (www.freilichtmuseum-gross-raden.de). Materialien aus den Grabungen sowie eine Aus­wahl der wichtigsten und schönsten Funde aus den Bereichen Tracht/Schmuck, Han­del und Religion der Slawen in Norddeutschland werden im Museum präsentiert, au­ßerdem wurde 2017 im Obergeschoss eine Ausstellung zur Bronzezeit eröffnet. Im An­schluss an die Besichtigung des Freilichtmuseums war noch ein Stopp in Sternberg auf dem Plan, um einen Blick auf den historischen Stadtkern und die frühgotische Stadt­kir­che zu werfen.

Besuch des Museumsdorfes Düppel in Berlin-Zehlendorf

Sonntag, den 9. Juli

Das 1975 gegründete Museumsdorf zeigt eine mittelalterliche Dorfanlage. Es re­kon­stru­iert das Leben vor ca. 800 Jahren im Berliner Raum inklusive der land­wirt­schaft­li­chen Nutzflächen und handwerklichen Aktivitäten. Daher bietet sich auch für Be­su­cher, die schon einmal dort waren, immer wieder etwas Neues (www.dueppel.de). Es gab eine ca. 2-stündige Führung durch die rekonstruierte Dorfanlage. Danach folgte eine experimentelle Vorführung zur Pechgewinnung unter dem The­ma “Vom Pech des Neandertalers” (unter Verweis auf das von D. Mania gefundene 80.000 Jahre alte Pechstück von Königsaue und die von B. Gramsch gefundenen Pech­stücke von Friesack). Anschließend bestand die Möglichkeit, weitere Angebote des Freilichtmuseums wahrzunehmen. Am 9. Juli stand dort das Thema “Wolle” im Mittelpunkt.

Stadtführung in Brandenburg a.d.H.: „Architektur, Archäologie und Stadtgeschichte“

Sonntag, den 11. Juni 2017

Die bewegte Geschichte der Stadt Brandenburg ist durch zahlreiche Baudenkmäler do­kumentiert und archäologische Grabungen untersucht worden. Auch jetzt gibt es, ver­bunden mit Baumaßnahmen, immer wieder kleinere Ausgrabungen. Viele ge­schicht­liche Zeugnisse, wie die slawische Burg auf der Dominsel sind heute nicht mehr sichtbar, die Baudenkmäler zeigen aber die Entwicklung der Stadt. Auf einem Rund­gang durch die Stadt wurden die interessantesten Standorte besucht und der ak­tuelle Forschungsstand zu Bau- und Stadtgeschichte vorgestellt.

Besuch der „Eiszeiten Ausstellungen“ in Hamburg

Sonntag, den 2. April

In Hamburg läuft eine Doppelausstellung: im Archäologischen Museum Ham­burg-Harburg „Kunst der Mammutjäger“, im  Museum für Völkerkunde Hamburg „Kin­der des Nordlichtes“ (www.eiszeiten-hamburg.de). Die archäologische Ausstellung zeigt die älteste figürliche Kunst der Menschheit, die vor mehr als 35.000 Jahren ent­stand. Die aus Elfenbein, Knochen oder Stein geschnitzten Figuren stellen Mammut, Lö­we oder Wildpferd dar, aber auch abstrakte Frauenfiguren in vielen Varianten, die so­genannten Venusstatuetten. Hier werden spektakuläre Kunstwerke aus Mammut-El­fenbein von russischen Fundplätzen ausgestellt, insgesamt mehr als 50 Objekte, die noch nie außerhalb Russlands gezeigt wurden. Darüber hinaus werden her­aus­ra­gen­de eiszeitliche Fundstücke der eigenen Sammlung vorgestellt. Nach dem Besuch die­ser Ausstellung fuhren wir mit S- und U-Bahn zum Völkerkundemuseum, wo die Le­bensweise der heutigen zirkumpolaren Völker im Wandel der Zeit, vom 19. Jahr­hun­dert bis in die Gegenwart dargestellt wird. Auch hier werden einzigartige Leih­ga­ben aus der Kunstkammer St. Petersburg gezeigt, darunter ein komplettes Scha­ma­nen­gewand und Masken von den im nördlichsten Sibirien lebenden Nganasanen so­wie über 200 Jahre alte Stücke von den zu Alaska gehörenden Aleuten und der Ko­di­ak-Insel.

2016

Busexkursion zum Archäotechnischen Zentrum (ATZ) in Welzow
Sonntag, den 11. September 2016
Das Zentrum befindet sich im Süden Brandenburgs, im ehemaligen Werksfeuerwehrgebäude der AG Eintracht Braunkohlenwerke und Brikettfabriken zu Welzow. Es dokumentiert einerseits die Arbeit der Archäologen in der Region, die durch den Braunkohleabbau bestimmt wird. Andererseits werden im zum Zentrum gehörigen, 200 m entfernten Clara See alle bei archäologischen Ausgrabungen gewonnenen Hölzer eingelagert. Hierbei handelt es sich um ein europaweit einmaliges Pilotprojekt, das wissenschaftlich begleitet, Maßstäbe für die Zukunft setzt. Einen zweiten Themenschwerpunkt bildet die Archäotechnik, also die Beschäftigung mit den Arbeitsprozessen und Kenntnissen unserer Vorfahren. Ein Hauptthema der Ausstellung hierzu ist der Umgang und die Verarbeitung von Holz von der Steinzeit bis zum Mittelalter (Informationen unter: atz-welzow.de). Unser Besuch umfasste Führungen durch die Ausstellung sowie zum Clara See. Nach dem Besuch im Zentrum wurde noch ein Aussichtspunkt angefahren, der einen Blick über den Tagebau von Welzow bot.
Führung: durch Mitarbeiter des ATZ

Besuch der Sonderausstellung „Zwischen Krieg und Frieden“ im Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg
Sonntag, den 17. Juli 2016
70 Jahre nach Kriegsende finden sich in Brandenburgs Wäldern bislang völlig unbekannte Funde aus der Zeit des Kampfes um Berlin. Es handelt sich um Gruppen von rechteckigen Gruben, militärisch exakt aufgereiht, die erst jetzt als die Reste von Blockhäusern erkannt worden sind. In und bei diesen Unterständen liegen noch heute materielle Reste des Alltags der “Rotarmisten”: wenig militärisches ist dabei, aber viele sowjetische und deutsche Abzeichen, Essgeschirre, Feldflaschen, Besteck und andere Ausrüstung. Diese Funde aus den Wäldern werfen Fragen auf, von denen längst nicht alle schon beantwortet sind – die archäologische und historische Forschung hat gerade erst begonnen. Ergänzt werden sie durch weitere archäologische Funde aus großen Gefangenenlagern und einen anrührenden zivilen Geschirr-Versteckfund aus der Stadt Brandenburg a.d.H., der im letzten Jahr ausgegraben wurde.
Führung: Dr. Th. Kersting

Busexkursion zu den bandkeramischen Brunnen in Großstolpen und der mittelalterlichen Wiprechtsburg in Groitzsch
Sonntag, den 19. Juni 2016
Im Rahmen von Ausgrabungen im Bereich eines Tagebaus wurden in Droßdorf südlich von Leipzig insgesamt neun Brunnen gefunden. Sie gehörten zu einem jungsteinzeitlichen Dorf mit über 60 bandkeramischen Häusern. Zwei der Brunnen wurden im Block geborgen und zur weiteren Untersuchung in eine Halle nach Großstolpen gebracht. Hier wird der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit geboten, die Fortschritte bei der Freilegung der Blockbergung zu verfolgen. Eine Museumswand zeigt weitere Informationen zum Siedlungsplatz Droßdorf und Fundmaterial (Informationen unter: http://www.archaeologie.sachsen.de/5786.htm).
Nach dem Besuch der Halle in Großstolpen war ein Abstecher zur nahegelegenen Wiprechtsburg in Groitzsch geplant. Diese Burg war unter Graf Wiprecht von Groitzsch um 1100 eine der größten Burganlagen im sächsischen Raum, wurde aber bereits 1306 zerstört. Nach langjährigen Ausgrabungen Mitte des letzten Jahrhunderts, sind die Ruinen der Burg heute Teil eines Parks. Außerdem wurde ein Lapidarium aus 40 Grenzsteinen besichtigt.
Führung: in Großstolpen durch Dr. H. Stäuble

Besuch der Ausstellung „Krieg – eine archäologische Spurensuche“ im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale)
Sonntag, den 17. April 2016
Im Zentrum dieser Sonderausstellung steht das Massengrab mit 47 Toten aus Lützen. Sie stellen nur eine kleine Gruppe der insgesamt 6500 Menschen dar, die 1632 in der bekannten Schlacht während des 30jährigen Krieges umkamen. Die Freilegung des im Block geborgenen Grabes erfolgte im Labor, die darin Bestatteten wurden mit modernsten bioarchäologischen Methoden untersucht. Neben der Präsentation der Analyseergebnisse aus dem Grabfund wird in der Ausstellung auch der Frage nach den Ursprüngen von Krieg und kriegerischen Auseinandersetzungen, die seit dem Neolithikum bekannt sind, nachgegangen.
Führung: durch einen Mitarbeiter des Museums

2015

Besuch der Sonderausstellung „Zeugen der Vergangenheit – Neues aus der Landesarchäologie,
Sonntag, den 18. Oktober 2015

2008 wurde das Archäologische Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster eröffnet. In der Zwischenzeit gab es eine Fülle interessanter Neufunde. Rund 200 der wichtigsten werden jetzt in einer Sonderausstellung präsentiert. Das älteste Highlight bilden 130.000 Jahre alten Steinartefakte des Neandertalers als bisher frühstes Zeugnis der Besiedlung in Brandenburg. Aus der jüngsten Geschichte stammt einfacher hölzerner Fensterbogen, der als Teil eines Fluchttunnels einer Familie 1963 die Flucht aus der DDR ermöglichte. Die Ausstellung zeigt, wie breit das Aufgabenspektrum der Landesarchäologie ist, und wie mit verschiedenen Nachbarwissenschaften und interdisziplinären Forschungsprojekten kooperiert wird.

 

“Überraschungsexkursion” – Besuch einer aktuellen Ausgrabung im Stadtgebiet von Berlin,
Sonntag, den 27. September 2015

Das Programm dieser „Überraschungsexkursion“ stellte Dr. Karin Wagner, Leiterin für Archäologie am Landesdenkmalamt Berlin, zusammen. Treffpunkt war die Marienkirche in Berlins Mitte. Der Leiter der dortigen Ausgrabungen, Eberhard Völker, führte über das recht große Areal mit den Überresten der einst dichten Bebauung des 13.-18. Jh. – die Randbebauung des Neuen Marktes. Hier wurde wieder sehr deutlich, welche radikalen Änderungen die Bebauungsstrukturen im alten Zentrum Berlins erfahren haben und weiter erfahren. Von dort ging es unter der kundigen Führung von Frau Wagner zu Fuß weiter, vorbei an den verschiedenen Plätzen, die im Zuge der Neubebauungen am Schlossplatz und der U-Bahn auch archäologisch erfasst wurden. So konnten auch interessante Einblicke in die Bedingungen archäologischer Projekte in der Stadtplanung gewonnen werden. Am Petriplatz erörterte dann Sebastain Heber die Resultate der bislang gelaufenen Ausgrabungen in diesem Bereich sowie die Planungen auf dem Gelände und Barbara Teßmann erläuterte anhand von Skelettserien die anthropologischen Fragestellungen des Projektes „Wer waren die frühen Berliner?“

 

In Kooperation mit dem Freilichtmuseum “Germanendorf Klein Köris”
Sonnabend, den 20. Juni 2015

Am 20. Juni 2015 fand im Freilichtmuseum “Germanendorf Klein Köris” das Sommerfest mit experimenteller Archäologie und Handwerker-Vorführungen statt. Familien und Kinder waren herzlich willkommen. Führungen erfolgten durch Mitglieder des Vereins. Das Freilichtmuseum am Buschweg in Klein Köris ist über den Regionalexpress mit Halt in Groß Köris (dann Bus bis Klein Köris) oder alternativ über die A13 Berlin-Dresden, Abfahrt Groß Köris zu erreichen.
Info: www.germanische-siedlung-klein-koeris.de

 

Busexkursion zum Paläon in Schöningen bei Helmstedt,
Sonntag, den 28. Juni 2015

In Schöningen wurde ein bedeutender Fundort der Altsteinzeit entdeckt, der 1994 durch die Funde von etwa 300.000 Jahre alten Holzspeeren besonders bekannt geworden ist. Ein modern gestaltetes Museum vermittelt dort den aktuellen Forschungsstand über die kulturellen und sozialen Leistungen des Frühmenschen. Nur hier an ihrem Fundort sind die berühmten Speere im Original zu sehen.

Die geologische Besonderheit des Fundortes in Schöningen erlaubt darüber hinaus einen aufschlussreichen Einblick in die Klimageschichte der Region. An drei großen Fundplätzen rund um den Tagebau wurden mittlerweile aussagekräftige Knochen von charakteristischen Tieren aus dieser Zeit gefunden. Die zahlreichen Funde geben nicht nur Aufschluss über das Leben unserer Vorfahren, sondern auch über die Flora und Fauna in ihrer Umwelt. In der weitläufigen Parkanlage um das Museum hat man versucht, die Umwelt der damals lebenden Jäger nachzugestalten.

Neben der Besichtigung von Museum und Außengelände bestand für die Besucher die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Man konnte mit Repliken der Speere das Speerwerfen ausprobieren oder sich für 30-45 Minuten im Bogenschießen oder Feuermachen unterweisen lassen. Weitere Informationen unter www.palaeon.de.

 

Besuch des Staatlichen Museums für Archäologie Chemnitz,
Sonntag, den 22. März 2015

Diese Exkursion war eigentlich im November 2014 geplant, musste wegen des Streiks der Lokführer dann leider abgesagt werden. Diesmal kam nichts dazwischen. – Die Dauerausstellung für Archäologie im Freistaat Sachsen wurde 2014 im ehemaligen Kaufhaus Schocken in Chemnitz neu eröffnet. Die Ausstellung präsentiert auf drei Etagen und ca. 3000 qm Ausstellungsfläche die Entwicklung Sachsens: in der ersten Etage die Zeit der Jäger und Sammler, in der zweiten Etage die Bauernkulturen von der Jungsteinzeit bis zum frühen Mittelalter, in der dritten Etage die Zeit von der slawischen Aufsiedlung bis zur beginnenden Industrialisierung. Moderne multimediale Ausstellungstechnik ist Teil der Gestaltung. In einigen Räumen wird außerdem über die Geschichte des 1930 gebauten Kaufhauses informiert, das selbst ein Architekturdenkmal der Klassischen Moderne darstellt.

Treffpunkt: Eingang Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, Brückenstr. 9-11, Stefan-Heym-Platz (vom Bahnhof zu Fuß zu erreichen)

Zeit: 11:00 Uhr (Anreise mit der Bahn, z. B. ab Berlin Hbf 7:54 Uhr mit dem IC 1627, ab Leipzig weiter mit RE 3729, Ankunft in Chemnitz 10:25 Uhr)

Führung: durch einen Mitarbeiter des Museums

Unkosten: Eigene Anreise, Eintritt 4,- €, anteilig Führungskosten je nach Teilnehmerzahl (ca. 7,- €)

Anmeldung: bis zum 20. Februar 2015

2014

Besuch der Ausstellung „Die Welt der Wikinger. Kulturen im Kontakt“ im Martin Gropius-Bau in Berlin, Sonntag, den 28. September 2014

Die Ausstellung wird vom Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit dem National Museum of Denmark und dem British Museum in London gestaltet und soll ein neues Bild der Wikinger vermitteln. Meist werden sie vor allem mit Überfällen und Plünderungen in Verbindung gebracht, die zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert in Europa Angst und Schrecken verbreiteten. Jetzt sollen auch andere Aspekte des Lebens der Wikinger thematisiert werden. Dazu zählen unbedingt Bootsbau und Seefahrt, die es den „Nordmännern“ ermöglichten, ihre weiten Fahrten zu unternehmen.

Treffpunkt: Eingang Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstr. 7

Zeit: 11:00 Uhr

Führung: durch einen Mitarbeiter des Museums

Unkosten: Eintritt und Führung, ca. 16,- €

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 Busexkursion, Bronzezeitliches Schlachtfeld im Tollensetal,

Sonntag, den 22. Juni 2014

Ziel der Busexkursion ist ein bronzezeitlicher Fundplatz entlang der Talniederung der Tollense nördlich von Neubrandenburg (Lkr. Mecklenburgische Seenplatte). Nach den Befunden wird vermutet, dass hier in der Bronzezeit ein größerer bewaffneter Konflikt ausgetragen wurde. Entlang des Flusses fanden sich Skelettreste von mehr als 100 Individuen, die vielfach Kampfverletzungen tragen. Seit 2007 wird das Gebiet systematisch durch Spezialisten des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern und der Universität Greifswald untersucht. Im Vordergrund stehen die Erforschung der Ausdehnung des Fundplatzes, der sich z. T. unter einer 1 m starken Torfschicht befindet, und Untersuchungen zur Entwicklungsgeschichte des Tollensetals. Wir werden die laufenden Grabungen besuchen und hoffen, dass es viel zu sehen gibt. Ob und in wieweit daneben Zeit bleibt, weitere archäologische Plätze in dem auch landschaftlich reizvollen Tollensetal anzufahren, wird erst relativ kurze Zeit vorher zu entscheiden sein.

Treffpunkt: auf dem Vorplatz des Bahnhofs Gesundbrunnen

Zeit: 8:30 Uhr

Führung: durch einen Mitarbeiter der Grabung

Unkosten: 30,00 €, Überweisung (Konto Deutsche Bank 24 Frankfurt/Oder BIC und IBAN bitte einsetzen!!) bis zum 30. April 2014

Anmeldung: bis zum 31.März 2014  

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2013

EINLADUNG zur öffentlichen Veranstaltung „Ehemalige Heeresversuchsstelle Kummersdorf – Museum in der Natur“

Sonntag, den 27. November 2013

Nur 30 Kilometer vor der südlichen Berliner Stadtgrenze befindet sich das Gelände der ehemaligen Heeresversuchsstelle Kummersdorf. 70 Jahre lang, von 1875 bis 1945, wurde hier unter allerhöchster Geheimhaltung militärische Spitzentechnologie entwickelt und getestet. Von 1945 bis 1994 diente das Gelände als sowjetischer Militärflugplatz und als Ausbildungsstätte für Logistik. Seitdem erobert die Natur das Gelände zurück.Die Projektgruppe Heeresversuchsstelle Kummersdorf hat 2010 ein Zielkonzept für die zukünftige Nutzung des Geländes erarbeitet. Das Konzept vereinbart die Vermittlung von Geschichte mit naturschutzfachlichen, denkmalfachlichen, touristischen und betriebswirtschaftlichen Setzungen. Es bildet die Grundlage, das ursprünglich der Vorbereitung von Kriegen dienende Gelände zu einem friedlichen Ort der Bildung und der kritischen Reflexion – einem „Museum in der Natur“ – umzugestalten. Seit dem 1. März 2012 gehört das Gelände dem Land Brandenburg. Nun werden konkrete Schritte zur Umsetzung des Konzepts möglich.

Die Veranstaltung informiert über die Bedeutung der ehemaligen Heeresversuchsstelle aus historischer, denkmalfachlicher und touristischer Sicht. Zugleich präsentiert sie eine Wanderausstellung mit Fotografien der Heeresversuchsstelle von Robert Schmidt.

Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Datum: Mittwoch, den 27. November 2013, 17.00-20.00 Uhr
Ort: Kreishaus Luckenwalde, Sitzungssaal

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Besuch der Ausstellung „Glutgeboren“ im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle

Sonntag, den 27. Oktober 2013

Der neu eröffnete Abschnitt der Dauerausstellung ist der Bronze- und Vorrömischen Eisenzeit gewidmet. Der Titel bezieht sich auf die Funktion des Feuers im religiösen Ritus, Technologie und Ökonomie. Neben dem diachronen Überblick bietet der neue Ausstellungsabschnitt Einblicke in zwei eigenständige, epochenübergreifende Themenblöcke: die prähistorische Salzgewinnung und die Nutzung der tierischen Zugkraft, deren ökonomische Folgen sich in der großen Anzahl wertvoller Metallobjekte widerspiegelt. Nicht nur bedeutende Altfunden werden hier interessant und eindrucksvoll präsentiert, sondern auch zahlreiche Materialien aus den Forschungen der letzten Jahre. Dazu zählen etwa die 120 Stücke des im Block geborgenen Hortfundes von Oberwünsch. Nach der Führung durch diesen Ausstellungsabschnitt besteht die Möglichkeit, auch die übrige Ausstellung zu besuchen.
Treffpunkt: am Museumseingang (Richard-Wagner-Str.9, 06114 Halle/Saale), individuelle Anreise z. B. mit der Bahn von Berlin Hbf ab 8:38 Uhr, ab Halle Hbf mit der Straßenbahn Linie 7, Richtung Kröllwitz)
Zeit: 10:45 Uhr
Führung: Durch einen Mitarbeiter des Museums
Unkosten: eigene Anreise, ca. 5,- € Eintritt mit Führung

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Roms vergessener Feldzug. Die Schlacht am Harzhorn, Besuch der Ausstellung im Landesmuseum Braunschweig

Sonntag, den 22. September 2013

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 Archäologisches Museum in Biskupin, Fahrt nach Polen

Samstag/Sonntag den 31. August/1. September 2013