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Veranstaltungen


Exkursionen 2010
Veranstaltungen - Tagungen 2010
   

 

30. Mai 2010 

Besichtigung und Ausgrabung in Berlin Mitte Schlossplatz  mehr:

 

26. Juni 2010

Besuch des Freilichtmuseums Germanische Siedlung Klein Köris mehr:

 

29. August 2010

Besuch der Ausstellung „Burg und Herrschaft im Mittelalter“ im Deutschen Historischen Museum Berlin mehr:

 

19. September 2010

Nebra, Besuch des Museums Arche Nebra und Wanderung zum Mittelberg (Busexkursion) mehr:

 

 

 

 

   

Exkursionen 2010 :


Besichtigung von Ausgrabungen in Berlin-Mitte, Sonntag, 30. Mai 2010

Ausgrabungen am Schlossplatz:

Die seit Mai 2008 laufenden Ausgrabungen auf dem Schlossplatz in Berlin-Mitte sind Teil der Vorbereitungen für den Bau des Humboldt-Forums. Gegenstand der Untersuchungen am Rande des mittelalterlichen Cölln war 2008 die um 1300 errichtete Klosterkirche der Dominikaner. Im Jahre 2009 erfolgte die Freilegung der noch erhaltenen Barockfundamente des Berliner Schlosses. Im Jahre 2010 stehen die Fläche des großen Schlosshofes sowie die Klausurgebäude des Dominikanerklosters im Mittelpunkt.

Ausgrabungen für die U-Bahn:

Seit Anfang Oktober 2009 arbeiten 24 Fachleute vom Landesdenkmalamt Berlin im Auftrag der Berliner Verkehrsbetriebe im Bereich künftiger Baufelder der U-Bahnlinie 5 im Zentrum. Es wird ein ca. 250 m langer und 20-30 m breiter Schnitt im Gebiet des mittelalterlichen Berlins untersucht. Obwohl die Grabungen erst begonnen haben, sind bereites einige bemerkenswerte Funde und Befunde zu Tage gekommen. Hingewiesen sei auf zwei gut erhaltene Kastenbrunnen aus Holz. Die dendrochronologische Datierung ergab ein Alter von etwa 1220 und 1230. Als Glücksfall erwies sich ein ungestörter Hofbereich, der Kulturschichten bis ins 13. Jahrhundert aufwies. In der untersten Nutzungsschicht hatte sich ein kleiner ovaler Kalkbrennofen des 13. Jahrhundert erhalten. Zahlreiche Funde, darunter ein sehr gut erhaltener Knochenkamm, belegen die intensive Nutzung des Stadtquartiers seit dem 13. Jahrhundert. In einem anderen Grundstück nahe der Spandauer Straße wurde zwischen zwei Kellermauern eine fundreiche Schuttschicht angetroffen, die außergewöhnlich viel und qualitätsvolle Keramik enthielt. Darunter befanden sich zwei fast vollständig erhaltene Fußschalen norditalienischer Majolika aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhundert, die mit farbiger antikisierender Figurenmalerei geschmückt sind.

Treffpunkt:             Berlin, Rotes Rathaus, vor dem Haupteingang

Zeit:                        10:45 Uhr

Führung:                Michael Malliaris; Michael Hofmann

 

Unkostenbeitrag: Spende für die Führung   Voranmeldung bis 1. Mai 2010!

 

Download der Teilnahmeerklärung als Word oder PDF Dokument:


Besuch des Freilichtmuseums Germanische Siedlung Klein Köris, Sonntag, 26. Juni 2010

Erdarbeiten bei Klein Köris, Landkreis Dahme-Spreewald, führten die Archäologen auf die Spuren eines untergegangenen Dorfes und lösten 1976 Ausgrabungen aus. Schon die ersten Funde waren viel versprechend. Die Feinarbeit konnte beginnen... Die Ausgrabungsarbeiten vor Ort dauerten bis 1995. In dieser Zeit konnte etwa 1/3 der gesamten Fläche freigelegt werden. Ein hoher Grundwasserspiegel konservierte höl­zerne Gegenstände und Konstruktionen, so dass die hervorragend erhaltenen Reste eine detaillierte Rekonstruktion des Dorfes erlauben. Es bestand aus eben­er­di­gen Wohnstallhäusern, deren Wohnteile mit Herdstellen und Lehmfußböden aus­ge­stattet waren. Spinnen, Weben und andere handwerkliche Tätigkeiten wurden in Gru­benhäusern, die in den Boden eingetieft waren, ausgeführt. Das Germanendorf bei Klein Köris bestand vom 2.-5. Jh. n. Chr. In diesen Jahrhunderten entstanden Häu­ser und andere Bauten, die älteren verfielen und neue wurden errichtet.

Nach dem Abschluss der Ausgrabungen entstand mit der Gründung eines Vereins die Idee, die hier gewonnenen Erkenntnisse vor Ort zugänglich zu machen. In einer archä­ologischen Freilichtschau ist es geplant, Gebäude und die zugehörigen Brun­nen und Öfen an originalen Standorten wieder aufzubauen, um einen Zeitausschnitt aus der Dorfentwicklung festzuhalten. Der Verein will auf diese Weise Geschichte le­ben­dig und archäologische Ausgrabungsergebnisse für jeden erlebbar machen. Mit der Rekonstruktion des Germanendorfes entsteht eine besondere Attraktion im Dah­me­land. Jeden ersten Sonntag im Monat, zwischen Mai und Oktober, kann hier der Be­sucher alte Handwerkstechniken aus der Nähe verfolgen oder auch selbst er­ler­nen. So wird die Frühgeschichte dieser Region in und um die rekonstruierten Bauten des germanischen Dorfes lebendig und zum Erlebnis für jeden.

Treffpunkt:             Klein Köris, Ldkr. Dahme-Spreewald, Buschweg

Zeit:                        10:45 Uhr

Abfahrt Bus:          Bhf. Königs Wusterhausen, bis Klein Köris, Wiesengrund

Führung:                Mitarbeiter des Vereins

Unkostenbeitrag: Spende für Eintritt und Führung     Voranmeldung bis 1. Juni 2010!

Download der Teilnahmeerklärung als Word oder PDF Dokument:


Besuch der Ausstellung „Burg und Herrschaft im Mittelalter“ im Deutschen Historischen Museum Berlin, Sonntag, 29. August 2010

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Germanischen Na­tio­nal­mu­se­um Nürnberg. Wie der Vorankündigung zu entnehmen ist, wird sie die Entwicklung der Burg vom 5. bis zum 16. Jahrhundert aufzeigen. In dieser Zeit entstand aus dem spät­antiken "Burgus" und älteren Ringwällen die deutsche oder slawische Burg. An der Schwelle zur Neuzeit wurde sie entweder aufgegeben oder sie wandelte sich in ein repräsentatives Schloss, in eine militärische Festung oder in einen bescheidenen Amts­sitz. Präsentiert werden eindrucksvolle Fallbeispiele für die unterschiedlichen Er­scheinungsformen.

Zu den etwa 400 Exponaten unterschiedlicher Art gehören originale Architekturteile und Modelle mittelalterlicher Burgen. Urkunden, Texte und Bilder erläutern die Be­deu­tung der Burgen für die Ausübung mittelalterlicher Herrschaft, Waffen und Rü­stun­gen die militärische Rolle. Kunstwerke und Ausgrabungsfunde zeigen das Leben auf der Burg zwischen Festsaal und Hofstube, Kapelle und Gesinderäumen. Die Grund­lage der Ausstellung bilden die Bestände des Deutschen Historischen Mu­se­ums, vor allem die Sammlung Militaria aus dem alten Zeughaus. Ihre Objekte werden er­gänzt durch Leihgaben in- und ausländischer Sammlungen und Institutionen.

 

Weitere Informationen: www.dhm.de/ausstellungen/burg-und-herrschaft

 

Führung:               voraussichtlich durch Dr. Rainer Atzbach (Ausstellungskurator)

Treffpunkt:            Am Haupteingang Unter den Linden 2

Zeit:                        10:30 Uhr

Unkosten:             5,- € Eintritt, zusätzlich je nach Anzahl der Teilnehmer 2,50–3,50 € für die Führung

Dauer:                   ca. 1 Stunde                        Voranmeldung bis zum 30.05.2010

 

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Nebra, Besuch des Museums Arche Nebra und Wanderung zum Mittelberg (Busexkursion), Sonntag, 19. September 2010

Die geheimnisvolle Bronzescheibe wurde 1999 auf dem Mittelberg in Wangen bei Ne­bra im südlichen Sachsen-Anhalt gefunden. Am Fuß des Mittelberges hat 2007 das multimediale Besucherzentrum Arche Nebra eröffnet. Es führt Sie 3600 Jahre zu­rück in unsere Vergangenheit. Tauchen Sie ein in die rätselhafte Welt der Him­mels­scheibe von Nebra.

Die Himmelsscheibe von Nebra ist die weltweit älteste bisher bekannte konkrete Him­melsdarstellung - ein einzigartiges Zeugnis mitteleuropäischer Kulturgeschichte. Die Arche Nebra - das multimediale Besucherzentrum nahe dem Fundort der spek­ta­ku­lären Bronzescheibe - trägt ihrer großen kulturgeschichtlichen Bedeutung Rech­nung.

Auf dem Mittelberg, etwa 3,5 km vom Besucherzentrum entfernt, wurde die Him­mels­schei­be von Nebra gefunden. Zum Horizont blicken wie die Menschen zur Zeit der Him­melsscheibe - ein markanter Aussichtsturm unweit der Fundstelle macht es mög­lich. 30 m hoch und um 10° geneigt, ist er der Zeiger einer überdimensionalen Son­nen­uhr. Ein senkrechter Schnitt teilt das Bauwerk und markiert die Sichtachse zum Brocken: Hier ging die Sonne zur Sommersonnenwende unter, hier ließ sich die Him­mels­scheibe einnorden und als Sonnenkalender benutzen. Die Sichtbeziehungen, die sich vom Aussichtsturm aus herstellen lassen, werden durch Betonbänder mit ein­gestanzten Inschriften im Boden aufgenommen und helfen, den Blick zu den ent­spre­chenden Punkten zu lenken. Umschlossen ist das ganze Areal von einer ei­sen­zeit­lichen Ringwallanlage, die partiell wieder hergestellt und in Form eines mit Gras be­wachsenen Erdwalles modelliert ist.

Der Fundort befindet sich links vom Aussichtsturm, wo das Gelände etwas abfällt.

 Treffpunkt:                                      8.30 Uhr- Bahnhof Berlin-Wannsee

Mindestteilnehmerzahl:              30 Personen

Unkostenbeitrag:                         30,- € für Busfahrt und Eintritt im Museum

Verbindliche Voranmeldung und Überweisung des vorab zu zahlenden Abschlages von 30,-€ bis 1. August 2010! (Bankverbindung: Deutsche Bank 24 Frankfurt/Oder, BLZ 12070024, Kt.-Nr. 211717400, Verwendungszweck: Exkursion Nebra)

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